Beiträge in Fachpublikationen


Nachhaltigkeit

  • 12. Mai 2014 - Manfred Krautter präsentiert das Thema “Nichtregierungsorganisationen – Partner oder Gegner von Unternehmen? Wie NGOs die Entwicklung von CSR prägen.“ an der Hochschule Fresenius in Idstein.
  • 20. Juni 2012 – Kriterienkatalog für die Nachhaltigkeitsbewertung von Chemieunternehmen vorgestellt: Die schwedische Nichtregierungsorganisation ChemSec ließ einen Kriterienkatalog für Finanzinvestoren entwickeln, der die Auswahl möglichst nachhaltiger und den Ausschluss weniger nachhaltiger Chemieunternehmen bei der Portfolioauswahl ermöglichen soll. Die Kriterien wurden unter maßgeblicher Mitarbeit von EcoAid by Manfred Krautter entwickelt und erlauben eine Nachhaltigkeitsbewertung von Chemieunternehmen als auch Nachhaltigkeits-Benchmarkings. Der Bericht ist bei ChemSec kostenlos abrufbar.
  • 10.12.2011 Das Fachbuch „Nachhaltigkeit in der Ernährungsbranche“ ist soeben im Behr’s Verlag erschienen. Es enthält drei Beiträge von Manfred Krautter: In “Die neue Macht der Nichtregierungsorganisationen (NGOs)” geht es zunächst um zentrale Erfolgsfaktoren und typische Arbeitsmethoden der NGOs. Sodann wird der substanzielle, doch oft verkannte Beitrag der NGOs zur CSR-Entwicklung der Lebensmittel- und Konsumgüterwirtschaft beleuchtet und es werden kommende Trends bei den NGO-Unternehmens-Beziehungen aufgezeigt. In Kurzprofilen werden wichtige NGOs mit ihren Arbeitsschwerpunkten und aktuellen Forderungen vorgestellt. Abschließend finden Sie praxisnahe Hinweise auf Fettnäpfchen im Umgang mit NGOs und Tipps zum richtigen Miteinander. Ich will mit diesen hoffentlich auch spannend zu lesenden Artikeln zu einem zeitgemäßen Verständnis der NGOs in ihrer scheinbar widersprüchlichen Rolle als Partner, Gegner und auch Mitgestalter von Unternehmen beitragen. Der Weg zu einem respektvoll-spannungsreichen Umgang von NGOs und Unternehmen soll geöffnet werden, auf dem die produktiven Wechselwirkungen der Akteure schließlich zu innovativen Veränderungen und zum Erfolg nachhaltigen Wirtschaftens beitragen.  -  Unternehmen und Organisationen stehe ich gerne auch als Referent und Diskussionspartner zu dem Thema “Neue Macht der NGOs und deren Bedeutung für die Lebensmittel- und Konsumgüterwirtschaft” zur Verfügung. Das 170seitige Buch mit der ISBN 978-3-89947-838-9 ist beim Behr’s Verlag und im Buchhandel erhältlich. Hier finden Sie einen Überblick über die Beiträge der zwölf Autoren.
  • Juli 2011 - Die Zeitschrift “Technology Review” widmet iniIhrer Ausgabe vom Juli 2011 einen Schwerpunkt der Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie. An mehreren Beiträgen hat Manfred Krautter mitgewirkt: “Gigant mit Grünschimmer”, “Teufel oder Beelzebub” (zu Bisphenol A) und “Gutes Geld?”(nachhaltige Investmentkriterien für Chemieunternehmen.
  • 22 – 24.9.2010 - Speaker on the 4th International Conference on Corporate Social Responsibilty – CSR-Challenges Around the Globe.  Humboldt-University, Berlin. Topic: “The influence of NGO campaigns on corporate social recponsibilty (CSR) programs of corporations”. (Please send us a note if you are interested in a copy.)
  • 15.-17.10.2010 – Sprecher und Workshop-Leiter auf der Jahrestagung der Deutschen Buddhistischen Union unter dem Motto “Verantwortlich handeln”  in Berlin zum Thema “Buddhistisches Engagement für eine nachhaltige Zukunft”

Lebensmittelsicherheit

  • 21. September 2012 -  Die Sicherheit von Lebensmitteln aus Konservendosen ist das Thema eines Hintergrundbeitrags von Manfred Krautter in der Lebensmittelzeitung. Durch den Einsatz Bisphenol A-haltiger Innenbeschichtungen werden die verpackten Lebensmittel mit der unter anderem hormonell wirksamen und reproduktionstoxischen Chemikalie belastet. Der Gastbeitrag Krautters beleuchtet die Risiken der BPA-Beschichtungen sowie mögliche gesundheitsverträglichere Alternativen. Derzeit beginnen erste Unternehmen der Lebensmittelbranche mit einer Abkehr von BPA-haltigen Dosen: So teilte der weltweit führende Lebensmittelkonzern Nestlé EcoAid Ende August auf Anfrage mit, er habe „sich weltweit entschieden, langfristig keine Konservendosen mit einer Epoxid-Innenlackierung mehr einzusetzen und somit nur solche Materialien zu verwenden, denen kein Bisphenol A zugesetzt ist.“
  • 14. August 2012 – Das Greenpeace-Magazin hat seinen zweiten Bericht mit Ergebnissen einer aktuellen Kassenbonuntersuchung vorgestellt, der zeigt, dass die Mehrzahl der deutschen Handelsketten bereits Alternativen einsetzt.
  • 31. Juli 2012 – Die US-Umweltbehörde EPA hat einen Berichtsentwurf mit Sicherheitsbewertungen von 17 möglichen Alternativsubstanzen zu Bisphenol A vorgestellt. Manfred Krautter ist Mitglied der EPA-Arbeitsgruppe. EcoAid hat eine Auswertung des Berichts vorgenommen und vorläufige Empfehlungen abgeleitet. Die fachliche Einschätzung von EcoAid wird auch in einem Bericht der Lebensmittel Zeitung vom 10. August 2012 aufgegriffen.
  • 7. Februar 2012 – Einen TV-Beitrag zu Bisphenol A in Konservendosen und den Risiken für Lebensmittel sendete das NDR Fernsehen. Er wurde von EcoAid fachlich begleitet und ist auf der Website des NDR abrufbar.
  • Bisphenol A in Thermopapieren und Lebensmittekonserven
      • Bisphenol A in Kassenbons und Thermodruckpapieren: Mehrere Studien belegen eine relevante Bisphenol A (BPA)-Belastung des Menschen durch Thermopapiere. Die Chemikalie kann von Kassenbons über die Haut in den Körper gelangen. Kassiererinnen weisen erhöhte Belastugen auf. Selbst Geldscheine, Portemonnaies und andere Alltagsgegenstände sind kontaminiert. Eine zunehmende Zahl von Experten geht davon aus, dass mögliche Gesundheitsrisiken durch Thermodruckpapiere bisher unterschätzt wurden. EcoAid bietet kompetente Beratung zu Bisphenol A-freien Alternativen.
        • Frankreichs Nationales Institut für Agrarforschung (INRA) und das Züricher Kantonallabor veröffentlichten unabhängig voneinander Studien, die die Aufnahme von Bisphenol A aus Thermopapieren über die Haut belegen. Joe Braun von der Universität Harvard berichtete über die erhöhte BPA-Belastung im Urin von Kassiererinnen und der Umweltchemiker Tomas Östberg vom schwedischen Jegrelius-Institut wies nach, dass durch Bisphenol A-haltige Thermopapiere auch Geldscheine, Portemonnaies und andere Alltagsgegenstände kontaminiert werden.
        • Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA steht inzwischen unter Kritik, weil sie kritische Forschungsergebnisse bei Ihrer Bisphenol A-Bewertung nicht berücksichtigt haben soll. Entsprechend äußerten sich Forscher der INRA als auch der Toxikologe Prof. Schönfelder von der Charité Berlin.
        • Die EU-Kommission hat im Dezember 2010 ein ab Juni 2011 geltendes Verbot von Bisphenol A in Babyfläschchen ausgesprochen. Frankreich hat im Herbst 2011 Restriktionen beim Einsatz von BPA-haltigen Materialien mit Lebensmittelkontakt erlassen.  Im November 2011 wurde die EFSA von der EU-Kommission zu einer Neubewertung von Bisphenol A aufgefordert. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch die vielfach stärker belasteten Thermodruckpapiere bald zum Gegenstand der Regulierung werden.
        • Informieren Sie sich: Interview mit Manfred Krautter: “Wie Unternehmen auf das Risiko reagieren (sollten)” in CSR-News, 17.Juni 2010 (Artikel als PDFLaborergebnisse im Detail). Weitere Medien griffen das Thema auf. So die VDI nachrichten, Die Welt, das Forum Nachhaltig Wirtschaften, die UmweltBriefe (mit Interview) vom 22. Juli 2010 und Öko-Test.
  • 16.-17. März 2011 – Referent auf dem 3. Food Safety Kongress,  Berlin zu:
    • Präsentation 1: Trends, Chancen und Risiken der Nanotechnologie in Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien
    • Präsentation 2: Nanomaterialien in Lebensmitteln: Geplante Gesetzesvorgaben und was Unternehmen heute schon tun sollten
    • Präsentation 3: Gesetzesinitiative zu Schadstoffen in Lebensmittelverpackungen: Mit einer neuen Druckfarbenverordnung will die Bundesregierung Lebensmittelkontaminationen verhindern.
  •  25.-26.8.2010 – Vortrag zu “Nanotechnologie bei Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien – Trends, Risiken & Handlungsoptionen” auf dem “Ernährungsgipfel 2010 – Jahreskongress für Lebensmittel, Recht und Risk Management in der Ernährungsbranche”,Frankfurt.  Der Vortrag kann beim Veranstalter und bei EcoAid angefragt werden

Nachhaltiger Fisch aus Wildfang und Aquakultur

    • 23.-24. August 2012, Negombo/Sri Lanka - Auf Einladung der International Conference on Fisheries and Marine Science trug Manfred Krautter auf der Konferenz am 23. /24. August 2012 in Negombo, Sri Lanka Präsentation zu nachhaltiger Fischerei und der Erstellung von Fisch-Einkaufsratgebern bei.
      • Nachhaltige Aquakultur: Am 13. Februar 2012 nahm Manfred Krautter als Panelteilnehmer am LZ-Forum: “Zertifizierungen in der Aquakultur – welches Label ist das Richtige?” teil. Ein Artikel der Lebensmittelzeitung vom 17.2.2012 fasst einige Ergebnisse zusammen. (Foto: M. Krautter auf der Podiumsdiskussion der Messe Fish International 2012 in Bremen; Fischhandelsmagazin)
      • Nachhaltiger Fisch und nachhaltige Meerestiere aus Wildfang und Aquakultur. Zu einem nachhaltigen Angebot gehört es, überfischte Fischbestände zu schonen, zerstörerische Fangtechniken zu vermeiden und gute  Qualitäts-, Umwelt- sowie Sozialstandards einzuhalten.  Die in einem Artikel der Lebensmittelzeitung (LZ) vom 18.3.2011 erwähnten Konzepte zu nachhaltigem Wildfisch und nachhaltiger Aquakultur der REWE Group wurden von EcoAid entwickelt und werden derzeit für die Umsetzung vorbereitet. Zu dem Artikel muss jedoch der Richtigkeit halber angemerkt werden, dass bei dem Konzept für Wildfisch zwar Empfehlungen von Greenpeace, WWF, Fishsource.org und Monterey Bay Aquarium berücksichtigt wurden. Eine richtiggehende “Mitarbeit” dieser Organisationen, wie sie die LZ beschreibt, lag jedoch nicht vor.

Bedenkliche Chemikalien in Konsumprodukten

  • Schadstoffe in Pelzkleidung - Am 5. Dezember 2011 wurde der von EcoAid im Auftrag der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erstellte Report “Gift im Pelz II” veröffentlicht. Darin wird – noch umfassender und internationaler als im ersten Report aus dem Jahr 2010 der Schadstoffbelastung von Pelzmode nachgegangen. Der Report ist auf der Website von VIER PFOTEN kostenlos zum Download bereitgestellt. DER SPIEGEL veröffentlichte einen Hintergrundbericht. Tierpelzen sind häufig erheblich mit giftigen Chemikalien belastet. Dies ist das Ergebnis einer von EcoAid by Manfred Krautter im Auftrag der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erstellten Studie. Die beiden Berichte zeigen, Pelzmode ist nicht nur ein Thema für den Tierschutz, sondern auch eines des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Der erste Bericht steht gleichfalls bei VIER PFOTEN zum kostenlosen Download bereit: Bericht “Gift im Pelz”.
  • Referent auf dem 3. Food Safety Kongress, 16.-17. März 2011 in Berlin zu aktuellen Themen:
    • Präsentation 1: Trends, Chancen und Risiken der Nanotechnologie in Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien
    • Präsentation 2: Nanomaterialien in Lebensmitteln: Geplante Gesetzesvorgaben und was Unternehmen heute schon tun sollten
    • Präsentation 3: Gesetzesinitiative zu Schadstoffen in Lebensmittelverpackungen: Mit einer neuen Druckfarbenverordnung will die Bundesregierung Lebensmittelkontaminationen verhindern.
  • 9.11.2010 – Sprecher und Podiumsteilnehmer auf der Konferenz für Wissenschaftsjournalismus  Wissenswerte im Workshop “Grenzwerte” in Bremen. Einen Artikel über die Diskussion auf der Tagung veröffentlichten die Umweltbriefe im Januar 2011.

 

 

  • EcoAid Originalartikel vom 4.12.2009: Deutsches Obst und Gemüse: Ärger durch illegalen Pestizideinsatz: Die Hälfte aller Höchstmengenüberschreitungen geht auf das Konto nicht zugelassener Pestizide. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.  Das Thema wurde in verschiedenen Medien aufgegriffen:
  • 28.-29. 9. 09: Vortrag auf der Fresenius Konferenz „Pesticide Residues in Food“, Frankfurt a. M. Die Präsentation von Manfred Krautter zu “Pesticides: NGOs Engagement for Consumer Safety – Concerns, Solutions and Future Tasks”  kann bei EcoAid angefragt werden.
  • Präsentation “Pestizide in Lebensmitteln – Probleme und Lösungen für den Verbraucher- und Umweltschutz” zum 1. Food Safety Congress, Berlin 3-4. Juni 2009. Die Präsentation von Manfred Krautter kann bei EcoAid angefragt werden.
  • Greenpeace-Stellungnahme zur geplanten Neufassung des Nationalen Pestizid-Aktionsplans der Bundesregierung vom 26.5.2009
  • Kommentar zur DIW-Studie über Auswirkungen der Greenpeace-Arbeit auf Standards im Lebensmittel-Einzelhandel 24.5.09: PDF-File

Fachpublikationen, die sich mit dere Arbeit von Manfred Krautter bzw. EcoAid auseinandersetzen

Die Studie “Pflanzenschutzmittel und -rückstände in Lebensmitteln – Analyse der Medienberichterstattung” des Bundesinstituts für Risikobewertung “BfR” nennt Manfred Krautter als Hauptakteur in der öffentlichen Berichterstattung zu Pestiziden: “Von den Einzelpersonen bestimmte Manfred Krautter von Greenpeace die Diskussion.” (BfR, 2014).

Diskussionsbeiträge zu einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin über Auswirkungen des Greenpeace-Pestizid-Projekts auf Qualitätsstandards des Einzelhandels und Vermarktungschancen von Kleinbauern:

  • Am 19.8.2009 fand beim DIW in Berlin ein Treffen zwischen Vertretern von DIW, EcoAid und Greenpeace statt. Dabei wurde deutlich, dass die vom DIW geäußerte Befürchtung negativer Auswirkungen von privaten Standards des Einzelhandels auf kleinbäuerliche Lebensmittelproduzenten vom DIW nicht mit empirischen Daten belegt werden kann. Unabhängig von der Frage, ob aktuell konkreter Veränderungsbedarf bei den Standards besteht, baten EcoAid und Greenpeace das DIW um ergänzende Vorschläge zur Verbesserung von privaten oder staatlichen Standards. Das Ziel sollte eine Nachhaltigkeitsoptimierung unter Berücksichtigung der Interessen auf der Lebensmittelproduzenten, des Lebensmittelhandels, des Verbraucher-, Arbeits- und Umweltschutzes sein. Das DIW, EcoAid und Greenpeace kamen überein, zu der Fragestellung der Auswirkungen und Gestaltung von privaten Standards im Austausch zu bleiben.
  • Vor allem als Reaktion auf die Greenpeace-Pestizidkampagne haben inzwischen die zehn führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel eigene Standards zur Reduktion der Pestizidbelastung in Lebensmitteln erlassen und teils um weitere Parameter ergänzt. Die Handelsketten wurden dadurch zum Hauptakteur bei der Minimierung von Pestizidbelastungen:

Standards Pestizide Einzelhande Deutschland.jpg

Quelle: DFHV 2009

  • Die durch die Greenpeace-Pestizidkampagne angestoßenen Maßnahmen des Einzelhandels und anderer Akteure haben inzwischen dazu beigetragen, dass seit dem Jahr 2007 in dem in Deutschland vermarkteten Obst und Gemüse die Pestizidbelastungen teils deutlich zurückgehen (s. auch jüngste Tests von Greenpeace)
  • HMÜ laut BVL 2009
    Quelle: BVL 2009

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