Erfolge der letzten Jahre, zu denen Manfred Krautter beigetragen hat (Auswahl)

2010

  • Ein erfolgreiches erste Jahr, in denen das am 3. 8.2009 gegründete Beratungsunternehmen „EcoAid by Manfred Krautter“ eine wachsende Zahl hochrangige Kunden gewinnen und zahlreiche Projekt erfolgreich abschließen  konnte. Ein Beispiel:
  • EcoAid macht den Einzelhandel und die Papierbranche auf erhebliche Bisphenol A-Belastungen in Thermodruck-Kassenbons aufmerksam. Mit Hilfe von EcoAid konnte bei der REWE Group eine rasche Substitution dieser Problemchemikalie erfolgen.

2009

  • Krautter beendet am 31.7.2009 auf eigenen Wunsch nach über 18 Jahren seine Tätigkeit bei Greenpeace und kann gemeinsam mit der Umweltorganisation eine überaus positive Bilanz seiner Arbeit ziehen.
  • Neues EU-Pestizid-Zulassungsrecht und EU-Pestizid-Rahmenrichtlinie
  • Nationales Pestizidreduktionsprogramm wird reformiert
  • Als Reaktion auf die von Krautter geleitete Greenpeace-Pestizidkampagne haben inzwischen die zehn führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel eigene Standards zur Reduktion der Pestizidbelastung in Lebensmitteln erlassen. Diese Maßnahmen sorgen für abnehmende Pestizidbelastungen in Obst und Gemüse und finden unter anderem Anerkennung bei der Stiftung Warentest (“Spezial Ernährung”, Juni 2010): “Viele Ketten definieren für Lieferanten heute eigene Grenzwert, die strenger sind als das Gesetz. Bei Aldi und Edeka zum Beispiel dürfen für Eigenmarken nur 50 Prozent der Rückstandshöchstmengen ausgeschöpft werden, bei Fremdmarken 70 Prozent. Das ist auch ein Verdienst der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Durch regelmäßige Supermarkttests übte sie Druck aus.”
  • Hohe Medienpräsenz und –Medienresonanz, z.B. in ARD Tagesthemen, ARD Plusminus;  ZDF heute, ZDF Umwelt, ZDF WISO;   Spiegel,  Wirtschaftswoche, Süddeutsche, Die Zeit, Frankfurter Rundschau u.v.a.

2008

  • Verbraucherinformationsgesetz tritt in Kraft (schon in 2001 hatte Krautter einen Gesetzentwurf vorgelegt)
  • Unsichere Pestizid-Grenzwerte der EU-Kommission aufgedeckt. Die EU kündigt im Jahr 2009 eine Überarbeitung der Grenzwerte an.
  • Die Pestizidbelastung in vielen bisher stark belasteten Obst- und Gemüsearten sinkt signifikant
  • Auszeichnung von Manfred Krautter und Greenpeace mit dem Preis von Almeria für nachhaltige Landwirtschaft
  • Hohe Medienresonanz und –präsenz. Z.B. Studiogast bei „Kerner“.

2007

  • Erfolg: Metro, Edeka und Rewe starten Programme für mehr Lebensmittelsicherheit und verbesserte Umweltstandards
  • Hohe Medienresonanz und Medienpräsenz. Kooperation mit Leit-Medien wie ARD, ZDF, RTL; Süddeutsche u.v.a.

2006

  • Handel mit illegalen Pestiziden aufgedeckt, Händler werden von Polizei gefasst. Bund und Länder starten ein Initiativprogramm zur Eindämmung des Handels mit illegalen Pestiziden
  • Erfolg: Aldi und Lidl starten Programme für mehr Lebensmittelsicherheit
  • Dokumentationen über Menschenrechtsverstöße bei in der Landwirtschaft beschäftigten Migranten in Spanien. Einige Handelskonzerne formulieren Sozialstandards.
  • Neues EU-Chemikalienrecht REACH
  • Hohe Medienpräsenz;  Z.B. in Focus

2004/5

2003

  • Mehrjährige Kampagne gegen den Einsatz der stark endokrin (hormonartig) wirksamen Chemikalien TBT (Tributylzinn) in Schiffsanstrichen und Konsumarktikeln.  Erfolg: 2003 – IMO-Konvention zum internationalen TBT-Verbot in der Schifffahrt. Die Süddeutsch Zeitung zählt das Verbot der giftigen Antifouling-Farbe zu den 11 “größten Öko-Erfolgen” überhaupt (Süddeutsche Zeitung, 31. Juli 2010)

2002

2001

Durch von Krautter geleitete Greenpeace-Pestizidkampagne wurden weitreichende Verbesserungen im Einzelhandel und bei anderen Akteuren angestoßen. Diese haben inzwischen dazu beigetragen, dass in Obst und Gemüse die Pestizidbelastungen teils deutlich zurückgehen.

Standards Pestizide Einzelhande Deutschland.jpgQuelle: DFHV 2009

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